DerRedakteur, 30. Aug. 2011

Wenn die Töne ganz schnell hinter dem nächsten Baum verschwinden und plötzlich wie ein Sonnenstrahl wieder zum Vorschein kommen, dann spielen die Klarinette von Patrick Hagen und Ana Carolina Libânios Klavier „Hase und Igel“. Wie ein Jongleur seine Kugeln, so beherrschen die Künstler ihre Instrumente und entführen den Hörer auf eine spannende Reise durch ihre Welt.

Am Frühlingsabend kann man auch mal Fünfe grade sein lassen, um die Enten und Schwäne zu füttern. Morgens am See wird dann die Schnulzenuschi vermisst, aber Vorsicht: Der schlafende Riese darf nicht geweckt werden!

Atmosphärisch ruhig, bisweilen auch beschwingt hektisch, bietet der Hörgenuss sehr viel Abwechslung, bunte Farben, stimmt freudig und regt zum nachdenken an. Der Stil ist modern-melodiös-jazzig.

Entstanden ist die CD in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Friedrich Hofmeister Verlag, in dessen Onlineshop sie direkt bestellbar ist (hier geht’s zur Bestellseite).

Prädikat: Sehr empfehlenswert!

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Unter dem Motto „Freistil – Musik für offene Ohren“ bringt die Connewitzer Kulturkneipe Waldfrieden derzeit jeden Sonntagabend eine Band an den Start. Sehr angenehm für den Gast, der eine musikalische Live-Untermalung zu Kellerbier oder Fassbrause genießen darf.

Gestern gab sich die Leipziger Jazz-Formation „Kaiser Sisters“ die Ehre den gemütlichen, liebevoll-antiquiert eingerichteten Gastraum zu beschallen. Die ruhigen Klänge, die melodiös dahin plätscherten verhinderten keineswegs interessante Tischgespräche, obschon sie bisweilen etwas laut und kratzig anmuteten. Zu vorgerückter Stunde wurde die Band durch eine Sängerin unterstützt, die dargebotenen Stücke wurden etwas rhythmischer und den einen oder anderen gesanglichen Patzer verzieh das sehr gemischte Publikum zu Gunsten des Unterhaltungswerts.

Insgesamt ein angenehmer Abend, der die Neugier auf Wiederholung weckt. Allerdings sollte die Tontechnik beim nächsten Mal besser auf die Größe der Räumlichkeiten abgestimmt werden.

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DerRedakteur, 26. Aug. 2011

Ein interessanter Film, angeblich mit “Klassiker-Potenzial”.
Wir dürfen gespannt sein, viel Spaß beim Trailer:

Zu erleben z.B. in der Kinobar Prager Frühling, Samstag und Sonntag, je 18:00 Uhr

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Am 22. August 2011 ist es leider passiert. Vicco von Bülow alias Loriot ist entschlafen.
Er war ein einzigartiger Mensch mit ganz besonderem Humor und Scharfsinn. Seine Arbeit inspirierte viele Menschen, Schauspieler, Künstler und wird dies sicherlich noch lange Zeit tun. Denn derartige Perfektion und Tiefsinnigkeit blieben auf einem solch hohen Niveau bis heute sehr selten.

Zur Erinnerung hier nochmal die Episode, welche uns für die Arbeit in der Theatergruppe 7Storys am meisten inspiriert und geprägt hat. Die Dichterlesung aus „Pappa ante Portas“ (1991). Auch wenn Insider und DVD-Besitzer wissen, dass „Krawee(h)l, krawee(h)l“ mit Doppel-E geschrieben wird.

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Jeder, der in seiner Kindheit ein Musikinstrument erlernt hat, will irgendwann mal sein Repertoire erweitern. Immer dann, wenn sich auf Familienfeiern Leute ein bestimmtes Lied wünschen, folgt leider oft die Antwort: „Dafür habe ich gerade keine Noten zur Hand.“

Auch Profimusiker, die regelmäßig vor großem Publikum spielen, brauchen viele Noten für ihre Instrumente. Egal ob Klavier, Geige, Trompete oder Klarinette, Noten sind für jedes Instrument individuell. Wenn man im Buchhandel danach fragt, stößt man nicht selten auf mangelndes Fachwissen und findet nicht, was man sucht.

Der traditionsreiche Leipziger Friedrich Hofmeister Musikverlag bietet seit kurzer Zeit einen eigenen Onlineshop an. Übersichtlich gestaltet, einfach in der Bedienung, findet der Besucher schnell, was er sucht. Egal ob Profi- oder Hobbymusiker. Es gibt Noten verschiedener Stilrichtungen, kostengünstig und direkt nach Hause geliefert. Neben Musikinstrumenten, gibt es auch Noten für Chorstimmen, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Verschiedene Kataloge können gratis heruntergeladen, bzw. bestellt werden. Das umfangreiche Angebot wird zusätzlich um ein Leihsortiment ergänzt, wo verschiedene Partituren zur Leihe bestellt werden können.

Fazit: Endlich ein guter Service in einer eher vernachlässigten Branche. Bleibt zu wünschen, dass sich der Friedrich-Hofmeister-Onlineshop erfolgreich in der Branche etabliert.

Prädikat: Empfehlenswert!

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Eigentlich hat man vom UT Connewitz in den letzten Wochen recht wenig gehört. Ist ja auch klar zur Sommer-Bau-Pause. In dem „guten alten“ Kino wird gerade renoviert und gewerkelt. Und das nicht nur, weil das jedes Jahr um diese Zeit so ist. Nein, diesmal will sich das UT besonders schön herausputzen, um zu seinem 100. Geburtstag angemessen auszusehen! Den will es nämlich auf ganz besondere Art und Weise feiern, das ganze Jahr 2012 lang, mit vielen hochkarätigen Events und interessanten Gästen.

Auch klar, dass in Anbetracht eines solch weitreichenden Ereignisses derzeit nicht nur die Bauarbeiter alles geben. Die eigens gegründete Jubiläums-Gruppe ist mit den Vorbereitungen bereits in vollem Gange. Schließlich müssen die Veranstaltungen organisiert, Gäste eingeladen, die Presse informiert und die gesamte Kommunikation geplant werden. Daran beteiligt sind derzeit einige ehrenamtliche Vereinsmitglieder. Jegliche Hilfe und Unterstützung von außen ist natürlich jederzeit gerne gesehen!

Was das Programm betrifft, so darf natürlich an dieser Stelle noch nicht alles verraten werden, nur so viel: Es wird ein interessantes, abwechslungsreiches UT-Jubiläums-Jahr geben, mit vielen Veranstaltungen auch jenseits der klassischen Programmkino- und Bühnenshow-Welt.

Wir dürfen alle gespannt sein :-)

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Als technikabhängiger Mensch hat man es ganz schön schwer in der Welt. Kaum, dass der letzte Schaden beseitigt ist und versucht wurde, dessen fatale Folgen einigermaßen in Grenzen zu halten, knallt’s schon wieder!

Eines Abends kamen wir nach Hause und wunderten uns, welch eigenartig bläulicher Lichtschein aus unserem Wohnzimmer drang. „Es wird doch wohl kein Blaumond sein?“ Nein, denn unser Kinogenuss mit „den Schlümpfen“ ist ja schon einige Tage her ;-). Tatsächlich war es nun der Fernseher, der sich wie von Zauberhand eingeschaltet haben musste. Aber anstatt uns wenigstens standesgemäß mit der Tagesschau oder einem vergleichbar spannenden Programm *räusper* zu begrüßen, machte er (im wahrsten Sinne des Wortes) einfach nur „blau“.

Nun gut, dann schalten wir das Programm eben selbst wieder ein, dachten wir uns. Hatten jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht damit gerechnet, dass sich auch die Fernbedienung gegen uns verschwören wollte. Und wieder aufstehen vom Sofa, ran ans Gerät und die Knöpfe gedrückt (neue Batterien für Fräulein Fernbedienung beschaffen sollte ja morgen kein Problem sein). Aber auch dieser Versuch scheiterte gleichermaßen kläglich wie kurios. Der Einschaltknopf unseres ultraflachen Freundes, dachte nicht daran, seiner eigentlichen Aufgabe gerecht zu werden. Weder wurde durch Druck auf ihn das Gerät ein-, noch wurde es ausgeschaltet. Stattdessen öffnete sich plötzlich das Menü zum Ansteuern des DVD-Spielers und des Videorecorders. Die Programmwahltasten schienen auf einmal für die Lautstärkeregelung zuständig sein zu wollen und überhaupt war das Chaos spätestens jetzt perfekt!

Natürlich haben wir das Gerät dann vom Stromnetz getrennt und alles nochmal von vorne getestet. Aber dadurch wurde das eben so schön beschriebene Chaos nur noch perfekter…

Wir haben ja noch Garantie, juhu! Also schnell die Hotline anrufen und den 24h Kundenservice anfordern. „Ja, da müssen wir Ihnen mal jemanden vorbei schicken. Mal sehen, ob da noch Kapazitäten frei sind … Wie wäre es in 2 Wochen?“ Nachdem uns dieser Termin arg zu lange vorkam (24h Kundenservice) und wir nochmal freundlich nachhakten, hatten wir Glück. Bereits in einer Woche soll jemand vorbei kommen und sich um das Gerät kümmern *Klick*.

Extrem gefrustet, aber trotzdem mit einem Hauch von Freude, dem Call-Center-Menschen doch noch einen früheren Termin entlockt zu haben, starteten wir dann unsere fernsehfreie Woche.

Was lernen wir daraus? Auch Elektrogeräte vom großen Lebensmitteldiscounter, wo es „all die schönen Dinge“ gibt, wollen irgendwann mal „baden gehen“ …

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DerRedakteur, 16. Aug. 2011

Die Begeisterung für soziale Netzwerke wie Facebook nimmt ab, so behauptet es eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner. Bei ITespresso findet sich ein ausführlicher Bericht dazu. Interessant ist, dass die großen Unternehmen sofort Angst um ihre Zielgruppen und potenziellen Kunden haben, die sie über Facebook zu erreichen versuchen. Allerdings wird nicht deutlich, wie groß der angenommene Abwärtstrend tatsächlich ist, es ist lediglich bei „bestimmten Segmenten“ von „Anzeichen“ der „Social-Media-Müdigkeit“ die Rede. Befragt wurden 6000 Nutzer der Altersgruppen zwischen 13 und 74. Desweiteren wurde festgestellt, dass 33% der Befragten Bedenken zum Thema Datenschutz äußerten, bei Teenagern waren es wohl 22%. Ob es da einen Zusammenhang zur angeblichen Nutzungsflaute gibt?

Aus meiner persönlichen Sicht wäre es ohnehin falsch, als Unternehmen (gleich welcher Branche) ausschließlich auf Social-Media-Marketing zu setzen. Man kann die Menschen schlecht dazu erziehen, nur um des Konsums Willen keine anderen Kommunikationsmittel mehr zu nutzen. Etwas mehr Flexibilität wäre hier von Vorteil, sodass die Unternehmen schnell auf solche Anzeichen reagieren können und ihr Marketing vielleicht sogar kurzzeitig verlagern. Nichts ist wichtiger, als zu wissen, wie ich meinen Kunden derzeit am besten erreichen kann! – Klar, das ist nicht immer ganz bequem und lässt sich auch nicht in jedem Fall so effizient evaluieren, wie Social-Media-Marketing.

Trotzdem: Die Mischung macht’s!

Und außerdem: Im Sommer beim Schwimmen im See oder im Meer kann man schon mal vergessen, seinen Facebook-Account zu checken, ohne ihn gleich ganz aufgeben zu wollen ;-).

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Seit fast einem Jahr treffen sich einige Mitglieder der JG-Connewitz bereits regelmäßig zum gemeinsamen Theaterspielen. Bisher gab es viele Übungen für Stimme und schauspielerische Fähigkeiten und zwischendurch mal einen kleinen Auftritt zur Spendengala des UT-Connewitz. Aber jetzt soll es endlich daran gehen, ein richtiges Stück einzustudieren. Martin Lorenz hat es geschrieben, wir sitzen gerade alle daran, es zu überarbeiten und heute soll es darum gehen, die Lösung für eine ganz entscheidende Frage zu finden – wie soll das Stück heißen?

Ich bin schon mal ganz gespannt. Es gibt schon einige Vorschläge, aber die sind noch geheim… (Aber wenigstens wird es Kaffee und Kuchen geben, dann fällt das Überlegen leichter ;-))

Übrigens: Die Theatergruppe 7Storys braucht noch Verstärkung, wer also Interesse hat, kann sich gerne melden und „mitspielen“. Nähere Infos dazu folgen später…

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DerRedakteur, 12. Aug. 2011

Nachdem ich am Dienstag vom großen Crash berichtet hatte, hier eine kleine Aktualisierung:

Auch wenn der Crash gar nicht sooo groß war, hat er doch einige Spuren hinterlassen. Der aktuelle Stand ist, dass wahrscheinlich tatsächlich das Motherboard kaputt ist. De facto ist der PC in seinem Urzustand nicht mehr zu benutzen. Ich habe mir unterdessen ein Ersatzsystem zusammen gebastelt, bin aber noch nicht dazu gekommen, die wichtigsten Daten von der alten Festplatte rückzusichern. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass ich momentan kein USB-Gehäuse im 3,5″-Format zur Hand habe, was mir diese Arbeit sehr erleichtern würde.

Nunja, ich werde wahrscheinlich ab nächster Woche die noch zu gebrauchenden Teile des Rechners versteigern oder anderweitig verkaufen. Dazu zählt natürlich auch die neue Grafikkarte, die ja nun doch nicht gebraucht wurde.

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende!

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