Um ein wenig Klarheit über meine Betrachtungsweise zu schaffen, möchte ich gerne eine kleine Begriffsklärung voranstellen.

Interessanterweise findet man bei der Recherche nach Medienkunst bei Google 796.000 Treffer (heute). Aus diesen wird u. a. deutlich, dass sich bereits sehr viele Menschen mit diesem Thema beschäftigen, dass man Medienkunst sogar studieren kann (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe), aber auch, dass es keine einheitliche Definition für den Begriff Medienkunst gibt.

Einzig Wikipedia versucht eine Erklärung:

Der Begriff der Medienkunst bezeichnet künstlerisches Arbeiten, das sich der Medien bedient, die hauptsächlich im 20./21. Jahrhundert entstanden sind, wie beispielsweise Film, Viedos, Holographien, Internet, Mobiltelefonie etc. …

Und, an der HFG-Karlsruhe studiert man folgendes, wenn man Medienkunst studiert:

… Der Studiengang Medienkunst umfaßt ein breites Spektrum unterschiedlicher Kunstgattungen und unterschiedlicher Medientechniken:
Neben den traditionellen Medien wie Fotografie und Film kommen die neuen Mediengattungen Video, Computergrafik und die Animationstechniken sowie die 3-D-Simulation (Virtual Reality) hinzu. …

Ich schließe daraus, dass der Begriff etwas Interpretationsspielraum zulässt und möchte meine eigene Auslegung wiefolgt festlegen:

Medienkunst bedeutet für mich

aufbauend auf dem Definitionsversuch von Wikipedia

  • den optimalen Einsatz verschiedener Medientechniken zur Erreichung eines konkreten Ziels
  • die Kompetenz die richtigen, angemessenen Techniken auswählen zu können
  • die Möglichkeit, das “Medienprodukt” für sich genommen als “Kunstwerk” zu sehen

und somit qualitativ hochwertige, erfolgreiche Medienarbeit anbieten und bewerten zu können!

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